Basismodul Interaktions- und Kooperationsübungen

 

Interaktionsaufgaben, Problemlöseaufgaben und Konstruktionsaufgaben - damit verbunden werden Themen wie „Gestaltung von Lernprozessen“, „Moderation & Präsentation“, „Reflexion“ und „Transfer“
Mit Hilfe von Kooperationsübungen werden unterschiedlichste Bereiche der Persönlichkeitsförderung berührt. An erster Stelle steht hier die Kooperationsfähigkeit. Alle Aufgaben werden so gestellt, dass eine Zusammenarbeit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer unmittelbar notwendig ist; im allgemeinen steigt die Qualität des Ergebnisses mit dem Niveau der Zusammenarbeit. Damit bilden die Kooperationsübungen einen Gegenpol zu vielen anderen Erfahrungsebenen, in denen Konkurrenz offen oder verdeckt das handlungsleitende Prinzip ist.
 
Ein weiteres Merkmal der Kooperationsübungen ist das unvermeidbare Auftreten von Konflikten. Diese werden zum Teil bewusst durch Zeitdruck oder der Möglichkeit unterschiedlichster Lösungsansätze evoziert. Diese Konflikte sollen hier nicht als Störung gesehen werden, sondern als willkommene Lernansätze. Als Szenarien, in dem der Umgang mit Konflikten gelernt werden können, bieten sich Kooperationsübungen aus zwei Gründen besonders an: Zum einen ist der „spielerische“ Charakter ein gutes Level auf dem Probleme als bedeutungsvoll, aber nicht zu ernst oder bedrohlich angesehen werden können. Zum anderen bietet die Gruppensituation einen überschaubaren Rahmen, in dem Situationen, die im Alltag oft vielschichtiger und unüberschaubarer sind, exemplarisch betrachtet und gelöst werden können.
 
Das Erkennen von eigenen Grenzen und die Bereitschaft sich für andere einzusetzen bildet einen weiteren Inhalt der Kooperationsübungen. „Helfen und sich helfen lassen“. Viele Situationen innerhalb der Übungen erfordern gerade die aktive Unterstützung der Gruppenmitglieder. Die physischen und psychischen Anforderungen der einzelnen Übungen variieren so, dass ein Handicap in der einen Situation in einer anderen Situation ein Vorteil sein kann - somit wird einer starren Rollenverteilung entgegengewirkt bzw. in Frage gestellt. Eng damit verbunden ist die Bereitschaft jeder Teilnehmerin oder jeden Teilnehmers ihre/seine Fähigkeiten für die Gruppe einzusetzen. Auch im Hinblick auf die Selbstwirksamkeit ist es notwendig die Übungen so zu gestalten,
dass Anstrengung und Initiative belohnt werden - anstelle der individuellen Belohnung steht hier die Verantwortung für die gemeinsame Sache und damit der verbundene „Gesamterfolg“.

Innerhalb der erlebnispädagogischen Ausbildung werden unterschiedlichsten Kooperationsübungen vorgestellt und Möglichkeiten aufgezeigt diese sinnvoll miteinander kombiniert werden können um zielgerichtete Erlebnisse evoziert werden.
Dazu gehört neben der Moderation auch die Begleitung und Auswertung der einzelnen Settings. Damit verbunden ist die Kenntnis unterschiedlicher Lernmodelle, Reflexionsmethoden und Transferwerkzeuge.

 

Termin: 3. und 4. März 2018

Ort: Wilhelm-Kliewer-Haus, Mönchengladbach

Leistungen: Seminarraummiete, 2x Mittagessen, 2x Kaffeepause, Skript

Optional: Übernacht/HP am WKH (bitte bei der Anmeldung nachfragen)

 

Kurs Basismodul Interaktions- und Kooperationsübungen
Nummer EP Basis 3 - 2018
Freie Plätze 14
Datum 03.03.2018 – 04.03.2018
Dauer 1 Lektion
Wochentag
Preis € 250.00
Kontakt hoch3
Am Scheurenpfad 44
41363 Jüchen
Tel. 021618287070
www.hochdrei.de
Anmeldeschluss 26.02.2018 23:55
Status Für Anmeldungen geöffnet
Nr. Datum Zeit Beschreibung