Die amerikanische Künstlerin Kaari Upson (1970–2021) zählte zu den prominentesten Stimmen ihrer Generation. In ihren Skulpturen, Installationen, Videos und Zeichnungen befragt sie die Grenzen von Erinnerung, Identität und gesellschaftlicher Realität und verwandelt dabei persönliche biografische Erfahrungen aus ihrer kalifornischen Heimat in universelle menschliche Geschichten. Internationale Aufmerksamkeit erhielt Upson durch ihre Teilnahme an der Biennale di Venezia im Jahr 2019. Auch in der Kunsthalle Mannheim wurde ihr Werk früh gewürdigt und bereits 2020 ein Werk für die Sammlung erworben. Nun folgt die erste große museale Retrospektive in Deutschland, die zu einer intensiven Begegnung mit einer Künstlerin einlädt, deren Werk uns auch nach ihrem frühen Tod weiterhin berührt, verstört und fasziniert. Zu den Höhepunkten der Ausstellung gehören die großformatige Installation „Dollhouse“ und die erstmals gezeigten Werke aus ihrer letzten Serie „Foot Face“.
Die Ausstellung wird in Kooperation mit dem Louisiana Museum of Modern Art und dem MASI Lugano realisiert.