Das "Schlaraffenland" von Pieter Bruegel d.Ä. und seine Erwerbsgeschichte @ Alte Pinakothek, München

Mittwoch, 14. Oktober, um 19 Uhr:

 

Das "Schlaraffenland" von Pieter Bruegel d.Ä. und seine Erwerbsgeschichte @ Alte Pinakothek, München

Ein Beispiel jüdischen Mäzenatentums zu Beginn des 20. Jh.

 

Eine Teilnahme ist erst nach Zahlungseingang möglich.

Am Vortag erhaltet Ihr per E-Mail den Link zur Online-Veranstaltung und weitere Informationen. Die Führung findet idR über Zoom statt. Sie dauert ungefähr eine Stunde.

Jeder Haushalt kann sich nur mit einem Endgerät einwählen. Gäste (aus anderen Haushalten) sollten der Fairness halber angemeldet werden und müssen auch bezahlen.

 

Schon zu ihrer Entstehungszeit waren Werke von Pieter Bruegel d. Ä. hoch begehrt. Zu den wichtigsten Sammlern zählte Kaiser Rudolf II. in Prag, der auch das „Schlaraffenland“ besaß. Heute gehört es zu den Hauptwerken der Alten Pinakothek. Aber wie gelangte es nach München? Die Präsentation zeichnet den Weg des Gemäldes aus der Sammlung von Richard von Kaufmann über die Versteigerung 1917 bei Paul Cassirer und Hugo Helbing in die Alte Pinakothek nach. Mehrere der Personen, die den Erwerb des "Schlaraffenlandes" für die Alte Pinakothek ermöglichten, wurden während der Zeit des Nationalsozialismus als jüdisch verfolgt, ausgegrenzt und ermordet. Sie stehen stellvertretend für die zahlreichen Mäzene der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, die wesentlich zum Ausbau der bayerischen Kunstsammlungen beitrugen. An ihr Engagement erinnert diese Präsentation.

Nummer 2026-11
Startdatum 14.10.2026
Preis EUR 25,00
MwSt inkl.
Ort Online


Status Für Anmeldungen geöffnet
Nr. Datum Zeit Ort
1 14.10.2026 19:00 – 20:00 Online