Fachkonferenz Bildung

Einladung zur TA-Konferenz der Fachgruppe Bildung in der DGTA in Zusammenarbeit mit den Fachgruppen der schweizerischen und österreichischen Gesellschaften für Transaktionsanalyse DSGTA und ÖGTA

 

„Entwicklung im Fokus“ -

lebenslanges Lernen von der Kita bis zur Arbeit mit Senior*innen.

Der Beitrag der Transaktionsanalyse zur Professionalität in Bildungsprozessen“

vom 28. Februar 2020, 15.00 Uhr

bis 29. Februar 2020, 16.00 Uhr

Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung (ZSL)

Außenstelle Esslingen
Steinbeisstraße 1

73730 Esslingen

 

Pädagog*innen  in allen Tätigkeitsfeldern des Bildungswesens stehen vor verschiedenen Herausforderungen im Beruf, z. B. erhöhte Verletzlichkeit von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, Mitwirkung von Eltern, verstärkt Kooperation sinnvoll  organisieren, Digitalisierungsfolgen,  vom Klimawandel ganz abgesehen.

Die Transaktionsanalyse kann in diesen Zeiten der Verunsicherung und erhöhten Komplexität eine Landkarte zur Orientierung für professionelles Handeln bieten. Sie stellt dafür hilfreiche, ressourcenorientierte  Konzepte und Handlungsmodelle zur Verfügung,  die es ermöglichen, selbstfürsorglich, verantwortlich und lernförderlich zu arbeiten. Kreativität, Freude und Kontaktfähigkeit spielen dabei eine große Rolle.

Transaktionsanalytiker/innen im Anwendungsfeld Bildung arbeiten  beispielsweise in Kindertagesstätten, Schulen, Jugendarbeit, Erwachsenenbildung, Sozialarbeit, betrieblicher Bildung, etc.

 

Ausführliches Konferenzprogramm

Hauptvortrag am Freitag, 28.2.2020, 15h30 -17h30

Dr. Friederike Höher, Dortmund

Resilienz und Dialog in der Bildungsarbeit

 

Welche Möglichkeiten gibt es, Belastungen in der Bildungsarbeit, Schule wie Erwachsenenbildung, zu entschärfen? Der Ansatz ist nicht, dass sich jede*r Einzelne optimiert, bessere Techniken zur Entspannung, Entlastung und Arbeitsorganisation erlernt. Es geht um wechselseitige Lern- und Entwicklungsbeziehungen zur sozialen Unterstützung, und darum, sie zu erschaffen und zu pflegen. Das stärkt Resilienz bei Einzelnen und im System als Ganzes. Hier bietet Dialog eine bisher zu wenig genutzte Chance.

Inhalt:

  • Resilienz als soziale Ressource
  • Dialogische Beziehungen/dialogisches Arbeiten als Weg
  • Umsetzung in die Praxis

Dr. Friederike Höher: Pädagogin in der Erwachsenenbildung (Themenfeld Arbeit und Gesundheit), Business Coach (DBVC), Dialogue Facilitator, Supervisorin (DGSv), Autorin, Mentorin, MBSR-Lehrerin. Arbeitsschwerpunkte: Resilienz und Dialog, Diversity Management, Achtsamkeit und Stressbewältigung

Musikalischer Beitrag 

Samstag, 9h00 - 10h00

SingMit

Jeschi Paul & KlausRother

Singen verbindet - nicht nur rechte und linke Gehirnhälfte – sondern auch Alt und Jung, Reich und Arm, weltweit über alle Grenzen hinweg.

Singen kann glücklich machen, kann berühren, entspannen und beleben. Es macht gesund und bildet! und ist zugleich Prävention und Gemeinschaftserlebnis, geht über den Kopf und Bauch direkt ins Erleben!

Und darüber hinaus ist das Singen schlicht ein großer Spaß!

 

Beschreibungen der Workshops

Workshops Teil I , 28.2.2020, 18h45 – 20h30

 

1) Bildung der Gefühle - ist emotionale Kompetenz lernbar?

Ich werde zunächst grundsätzliches zur Bildung von Affekt- und Gefühlsreaktionen sagen und dann das Konzept von Claude Steiner zum Training emotionaler Kompetenz vorstellen. Es ist in der Bildungsarbeit mit Menschen jeden Alters, vom Kindergarten bis zur Erwachsenenbildung, einsetzbar. In Schule ebenso wie in Unternehmen und Familien. Ein Teil der Zeit werden wir zur praktischen Erprobung des Konzepts im Workshop nutzen.

Leitung: Dipl. Päd. Norbert Nagel, TSTA-E   Zielgruppe: alle  Gruppengröße:  max. 20 TN

 

2) Selbstwirksamkeit nach Bandura und die Transaktionsanalyse - Zwei Konzepte der Sozialpsychologie und ihre förderliche Verbindung in der Bildung

Albert Bandura konzipierte mit der Selbstwirksamkeitserwartung und ihren Quellen ein Modell wie Motivation und Wirkungskraft gefördert und erhalten werden kann. Auch die TA stellt hierfür Modelle zur Verfügung (3S, 3P, Ich-Zustandsanalyse, Beziehungsbedürfnisse, u.a.m.)

Im Workshop werden die Konzepte in ihrer Verbindung dargestellt. Anschließend wird mit Blick auf die Praxis nachvollzogen, wie die Selbstwirksamkeit von z.B. Schüler_innen, Trainees, Auszubildenden, Studierenden gestärkt werden kann (und was sie schwächt).

Das Ziel ist die Kenntnis von Banduras Konzept ergänzend zur TA und eine höhere Bewusstheit wie Lehrende nachhaltig wirksam sein können.

Auch ein selbstreflexiver Blick auf die eigene Selbstwirksamkeitserwartung und ihre Quellen ist inbegriffen…

Leitung: Claudia Scheurenbrand, Dipl.-Pädagogin, TSTA-C

Zielgruppe: Lehrer_innen und Ausbilder_innen  Gruppengröße: max. 20 TN

 

3) Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung unterstützen –Entwicklungsbegleitung mit Konzepten der pädagogischen Transaktionsanalyse

Was brauchen Kinder und Jugendliche, um sich heute gut zu entwickeln? Was können pädagogische Fachkräfte tun, um die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen positiv zu fördern und zu unterstützen?

Die Transaktionsanalyse unterscheidet drei grundlegende Bedürfnisse, deren angemessene Befriedigung die Basis für eine gesunde Entwicklung, Wohlbefinden und Lernen ist.

Ausgehend von diesen Grundbedürfnissen und den Entwicklungsthemen von Kindern und Jugendlichen, werden Merkmale einer Entwicklungsunterstützung aufgezeigt sowie Hinweise für die Gestaltung von Lehr-Lernprozessen gegeben.

Leitung: Mike Breitbart, Dipl. Religionspädagoge, M.A., PTSTA-E

Zielgruppe: pädagogische Fachkräfte in Kita, Jugendhilfe und Schule; 

Gruppengröße: max. 20 TN

 

4) Pädagogische Führungskompetenz stärken – hilfreiche TA-Konzepte in  Supervision und Coaching  mit schulischen Führungskräften

Eine konstruktive Grundhaltung gegenüber den Menschen, Selbststeuerung, Rollenklarheit und die Fähigkeit, komplexe Anforderungen und schwierige Situationen zu bewältigen, sehe ich  als wichtige zieldienliche Ressourcen von Schulleitungspersonen.

Die entwicklungsorientierte Transaktionsanalyse stellte eine Reihe von nützlichen Konzepten bereit, um diese Ressourcen zu entwickeln, zu stärken  und zu pflegen. 

Anhand von Fallbeispielen werde ich bewährte Vorgehensweisen vorstellen und an praktischen Übungen die Gelegenheit geben, diese selbst zu erfahren.

Leitung: Anne Huschens, Berufsschullehrerin, Fachberaterin für Schulentwicklung, TSTA-E,

Zielgruppe: alle Interessierten, 

Gruppengröße: max. 20 TN

 

Workshops Teil II , 29.2.2020, 10h15 - 12h15

5) TA-Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sichtbar machen

Wir arbeiten mit Kindern und Jugendlichen, und nutzen dafür die Modelle der TA. Wir erleben, dass Kinder die Modelle schnell verstehen und sie für sich nutzen. Unsere Erfahrung ist, dass es mit Hilfe der unterschiedlichen Modelle gelingt, Kinder und Jugendliche zu unterstützen, sich mit ihrem Denken, Fühlen und Handeln zu verstehen.  

Wir haben Lust, in unserem Workshop mit TA- Kolleginnen ins Gespräch darüber zu kommen, zu erfahren, wie und in welchem Setting Ihr mit Kindern und Jugendlichen arbeitet.  Wir erleben, dass auch viele TA-Kolleg*innen mit Kindern und/ oder Jugendlichen  bewusst oder „ganz nebenbei“ TA-Konzepte einsetzen, z.B. im stationärem Jugendhilfealltag, in Kinder- und Jugendpsychiatrien, Kindergarten, Hort, Schule, usw.

Unser Anliegen ist es, die TA-Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in der DGTA und darüber hinaus auch in der Fachöffentlichkeit sichtbar zu machen und weiter zu entwickeln. Darüber möchten wir mit Euch diskutieren. Uns interessiert: Wer macht schon was? Wer möchte gerne etwas (Neues) machen? Was fehlt noch? Welche Ideen habt Ihr?

Leitung: Adelheid Kühn,  psychologische Beratung mit Jugendlichen im beruflichen Kontext,  (PTSTA-P)

Sylvia Dormann, Einrichtungsleitung einer stationären Jugendhilfeeinrichtung für Mädchen,  (CTA - E),

Zielgruppe: Angesprochen sind alle von 101-Besucher*in bis langjährig Lehrende*r, gerne auch Schüler*innen und Student*innen

Gruppengröße: max. 20 TN

 

6) Hochbelastete Kinder in der Schule- was bedeutet hier Inklusion?

Professionelle, die mit Kindern/ Jugendlichen arbeiten, treffen auf hochbelastete, traumatisierte Kinder.

Aufgabe für Professionelle im Bereich Bildung ist es, eine professionelle Herangehensweise zu entwickeln und damit einen Raum für die persönliche Entwicklung dieser Kinder zu öffnen.

In diesem Workshop beschäftige ich mich speziell mit der Situation in der Schule. Dazu möchte ich hier Anregungen geben und alle Teilnehmer*innen einladen, gemeinsam zu schauen, mit welcher Haltung wir diesen verzweifelten Kindern begegnen können und welche Modelle und Konzepte der Transaktionsanalyse dabei hilfreich sind.

Wie kann Schule ein Lern- vor allem aber Lebensort werden, an dem auch Schüler*innen mit großen Problemen ihren Platz finden.

Leitung:    Wolfgang Kausler, Pädagoge, PTSTA-E, 

Zielgruppe:  alle 

Gruppengröße:   max. 20

 

7) Entwicklung bedeutet Lernen

Welche wichtigen Ergebnisse gibt es aus der Lernforschung? Was bedeutet dies für die Praxis von Lehrenden? Welche Angebote kann die Transaktionsanalyse machen, um Lernen und Entwicklung zu fördern?

Eine der heutigen zentralen Fragen in der Pädagogik ist, wie gesunde, selbststeuernde Lern- und Lehrprozesse angeregt und unterstützt werden können.Diesen – und noch mehr – Fragen werde ich mich in diesem Workshop widmen.

Aus der Perspektive derTransaktionsanalyse hilft der sogenannte Resilienzzyklus, Chancen und Lösungen auch in belastenden Situationen und Beziehungen zu entdecken und zu stärken. Er zeigt als Metapher verschiedene Aspekte einer gesunden Entwicklung auf.

Im Workshop  werden sich Informations- und Diskussionsphasen abwechseln. Und natürlich kommt die Reflexion der eigenen Praxis nicht zu kurz!

Leitung:   Gundel Beck-Neumann, MA Schulmanagement, Weiterbildung und Ausbildung von Beratungsfachkräften im Schulbereich

PTSTA-E

Zielgruppe:  alle 

Gruppengröße:   max. 20

 

8) Die Arbeit mit Grundbedürfnissen in Alten- und Pflegeheimen

 Immer wieder machen Berichte die Runde, die davon sprechen, wie zu pflegende Menschen ruhiggestellt werden, damit die Arbeitsabläufe reibungslos funktionieren.

Das geht an den Beziehungs- und Grundbedürfnissen der Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen solcher Einrichtungen vorbei.

Im Workshop wird die Bedürftigkeit von Mitarbeiter*innen und Bewohner*innen gemeinsam erarbeitet. Sie werden in Beziehung gesetzt zu den Lebensgrundbedürfnissen von Eric Berne und den Beziehungsbedürfnissen nach Richard Erskine.

Die gemeinsame Arbeit wird von der Frage geleitet sein: „Bringt Lebendigkeit Stress oder Zufriedenheit?“. Diese Frage habe ich oft bei Supervisionen in solchen Kontexten im Hinterkopf.

Leitung: Marie–Luise Haake, TSTA - C

Zielgruppe: Pflegepersonal, pflegende Angehörige und Transaktionsanalytiker*innen in Ausbildung

Gruppengröße:   max. 20 TN

 

9) Von der Angst zum Vertrauen in die eigene Kraft

Wir alle haben Angst und kennen sie seit unserer Kindheit. Da sie unangenehm ist, wollen wir sie wegschieben. Dabei will Angst uns schützen und Kräfte mobilisieren. Auf der anderen Seite kann Angst uns lähmen und unser Wohlbefinden beeinträchtigen.

Die Vorbereitung des neuen Schuljahrs, einer Rede, die Abgabe eines Berichtes usw. wir fangen an, verwerfen, verschieben, manchmal bis der Druck riesengroß wird. Angst vor Konflikten, vor Schüler*innen, vor Kolleginnen u.ä. aktiviert das Skript und damit Leistungsängste, soziale Ängste, bis hin zu existentiellen Ängsten. Um Angst, Scham und Bewertung abzuwehren, reagieren wir als Pädagog*innen häufig mit Perfektionismus. In der Hoffnung, etwas nur gut genug machen zu müssen, versuchen wir die Angst vor dem Scheitern zu vermeiden. Damit unterdrücken wir Intuition, Kreativität und Entscheidungsfähigkeit.

Die Auseinandersetzung mit der eigenen Angst und Ängstlichkeit macht uns dagegen wieder handlungsfähig. Sensibilität für unsere eigene Verletzlichkeit ermöglicht einen empathischen Zugang zu Kindern und Jugendlichen.

Im Umgang mit Verhaltensauffälligkeiten legen wir häufig den Schwerpunkt auf den Umgang mit Aggressionen. Dabei kann der feinfühlige Umgang mit Ängsten der Prävention von Störungen dienen.

Im Workshop möchte ich einige Hintergründe zum Thema Angst anreißen und zeigen, wie ich Lehrer*innen ermutige, sich ihren Ängsten zu stellen und sich verletzlich zu zeigen. Mit einer Übung können wir einen förderlichen Umgang mit Angst ausprobieren und reflektieren.

Leitung:  Vera Härle, Fachleiterin Emotionale und soziale Entwicklung, Seminar für Ausbildung und Fortbildung der Lehrkräfte Stuttgart, CTA-E

Zielgruppe:  alle 

Gruppengröße:   max. 20 TN

 

Workshops Teil III, 29.2.2020, 13h15 - 15h15

10) Bis zur Lösung sind es nur 6 Schritte!  Konfliktlösung mit Kindern

Streit und Konflikte gehören in Kindertageseinrichtungen zum Alltag. Mithilfe von sechs Schritten können pädagogische Fachkräfte Kinder dabei unterstützen, friedlich und fair Lösungen zu finden.

Wenn Kinder mit sich, mit anderen oder mit alltäglichen Herausforderungen und Aufgaben Probleme haben oder in Konflikte mit anderen geraten, reagieren sie oft mit heftigen Gefühlen, wie Wut, Enttäuschung, Trauer oder Verzweiflung. Diese agieren sie ihrem Entwicklungsstand entsprechend sehr impulsiv und bisweilen ungestüm aus. Pädagogische Fachkräfte kommen in solchen Konfliktsituationen oft an die Grenze ihrer Handlungsfähigkeit. Eine neue und sehr interessante Herangehensweise, mit Kindern Konflikte zu lösen, bietet uns Betsy Evans mit ihrem Konzept: „The Six Steps of Conflict Resolving“.

In diesem Workshop möchte ich die Grundlagen der Mediationsmethode vorstellen und mit TA-Theorie verknüpfen.

Leitung:  Petra Weber-Hutter, Kinderkrankenschwester und Erzieherin, in  transaktionsanalytischer Ausbildung

Zielgruppe:  Frühpädagogik bis Grundschule

Gruppengröße:   max. 15 TN

 

11) Zauberhaftes Lernen - Zauberpädagogik und TA 

Schon Goethe erkannte die Kraft, die im Zaubern liegt. Als er im Jahre 1831 seinen Enkeln einen Zauberkasten schenkte, merkte er an: „Ich habe nichts darwider, dass die Knaben ihre müßigen Stunden mit solchen Thorheiten ausfüllen. Es ist ein herrliches Mittel zur Übung in freier Rede und Erlangung einiger körperlicher und geistiger Gewandtheit.“

Daran hat sich bis heute nichts geändert. Durch das Erlernen von einfachen aber wirkungsvollen Zauberkunststücken können Kinder ihr Selbstwertgefühl stärken. Zugleich können Wahrnehmungsfähigkeit, Anstrengungsbereitschaft, Ausdauer, Konzentration, Feinmotorik und Sozialverhalten dadurch spielerisch gefördert werden. Und natürlich macht das Ganze allen Beteiligten viel Spaß.

In diesem Workshop möchte ich Ihnen das Zaubern als pädagogisches Medium vorstellen und erfahrbar machen. Sie erhalten Einblick, wie Sie Kinder beim Zaubern anleiten können. Dies insbesondere unter Berücksichtigung von TA-Haltungen und TA-Konzepten, die den Nährboden für Lern- und Entwicklungschancen bieten und daher stets im Mittelpunkt der Betrachtungen stehen.

Sie lernen einfache und dennoch wirkungsvolle Zaubertricks kennen und erproben diese. Sie reflektieren all dies unter Einbeziehung von TA-Konzepten sowie in Bezug auf ihre beruflichen Anwendungsfelder.

Darüber hinaus werden Sie Wissenswertes zum Erarbeiten und Üben sowie zur Präsentation der Zaubertricks erfahren.

Exemplarisch steht in diesem Workshop das Zaubern mit Kindern als Zielgruppe im Vordergrund. Basierend auf meinen mehrjährigen Erfahrungen eignet sich das Konzept auch für das Zaubern mit Teilnehmenden aller Altersgruppen sowie für Teambildungs-Prozesse.

Da für die Zauberrequisiten ausschließlich Alltagsmaterialien benutzt werden, bitte ich mitzubringen:
1 Geschirrhandtuch, 1 Schachtel mit Streichhölzern, 1 Schere

Leitung: Heike Busse, Dipl. Sozialpädagogin, Sonderpädagogin/Förderschullehrerin, Ausbilderin, Schulleiterin,

aktuell tätig im Bereich schulische Qualitätsentwicklung, TA-Beraterin

Zielgruppe: Lehrkräfte, Pädagogische Fachkräfte, Ergo- und Sprachtherapeut/innen und alle anderen Interessierten

Gruppengröße: max. 12 TN

 

12) TA-Bildungspyramide in der pädagogischen Qualifizierung und Profession

Aus der praktischen Arbeit in der Qualifizierung von Mitarbeiter*innen in der offenen Ganztagsschule erwuchs die Idee dieses orientierenden und integrierenden Aufbaus einer Bildungspyramide.
 Basis und Zusammenhalt bilden die theoretischen TA-Konzepte und Handlungsmodelle. Hieran sind die drei Pyramidenseiten im Sinne dreier Anwendungsdimensionen verankert und miteinander verknüpft. Dies erlaubt durch kontextuelle Variation einen spiralcurricularen Aufbau und die Arbeit in drei Handlungsdimensionen: Dozent*in, Teilnehrmer*innen und Kinder.

Als Dozentin arbeite ich in TA-Haltung auf Augenhöhe mit den Teilnehmenden. In der Qualifizierung bringe ich Ihnen TA-Konzepte themenspezifisch näher, auch vernetzt und differenziert zu anderen Konzepten und Modellen. Folglich werden die Teilnehmenden in die Lage versetzt zu wählen, weiterzuverfolgen und auszubauen, was ihnen entspricht. Dies erfolgt dann ebenso rollen- wie situationsspezifisch.

Die Teilnehmer*innen ziehen die Konzepte zum persönlichen Selbstverständnis und zur professionellen Identitätsbildung heran. So können sie in den verschiedenen Rollen die Aufgaben von Betreuung, Erziehung und Bildung bewusster und selbstwirksamer ausfüllen.
 Die Kinder profitieren von Betreuer*innen, die mit einer bewussten und wertschätzenden Haltung arbeiten und gleichzeitig auch TA-Konzepte zur Veranschaulichung nutzen und an die Kinder weitergeben.

Nach einer kurzen Einführung gibt der Workshop Praxiseispiele aus Modulbereichen wie Kommunikation, Selbstwirksamkeit, Umgang mit Konflikten und Kindern mit besonderen Bedürfnissen.

Leitung:  Dr. Petra Schürgers, TA-Beraterin, Mediatorin DGTA

Zielgruppe: im Lehr-, Dozenten- und Ausbildungsbereich tätige TA-ler*innen sowie in den pädagogischen Bildungsprozess von Schule und Weiterbildung Involvierte

Gruppengröße: max. 20 TN


 

13) Selbst-Bewusstsein im dialogischen Prozess entwickeln und stärken

Wie können Menschen in Bildungsprozessen sich ihrer selbst und ihrer Wirksamkeit bewusst(er) werden? Wie können Sie das möglichst selbstständig und in einem dialogischen Prozess erfahren?

Ich möchte in diesem Workshop zwei dialogische Methoden vorstellen, die ich für die Arbeit mit Gruppen entwickelt habe. Ich nutze sie u.a. in der Lehreraus- und fortbildung, in Supervisionsgruppen für Lehrer*innen und mit älteren Schüler*innen.

Eine Methode orientiert sich an der Handlungskaskade nach J.Schneider. Beide Methoden sind leicht umzusetzen und ermöglichen die bewusste Erfahrung und Stärkung von Autonomie, Bezogenheit und des integrierenden Erwachsenen-Ich.

Im Workshop stelle ich diese Methoden vor. Ich lade Sie ein, Sie gemeinsam auszuprobieren, zu reflektieren und zu diskutieren.

Leitung:  Gerlinde Ziemendorff, Lehrerin und Lehrerausbilderin, PTSTA-E 

Zielgruppe: alle, die in Bildungseinrichtungen arbeiten und lernen 

Gruppengröße: max. 16 TN

 

Erläuterung der Abkürzungen:

TSTA-E Lehrtrainer*in und Lehrsupervisor*in im Anwendungsfeld Bildung

TSTA-C Lehrtrainer*in und Lehrsupervisor*in im Anwendungsfeld Beratung

TSTA-P Lehrtrainer*in und Lehrsupervisor*in im Anwendungsfeld Psychotherapie

PTSTA  Lehrtrainer*in und Lehrsupervisor*in unter Supervision

CTA  Zertifizierte*r Transaktionsanalytiker*in

 

Anmeldung bis 14.2.2020

www.dgta.de/der Verband/fachruppen/bildung/facgkonferenz-2020/

 

Info und Nachfragen über

DGTA e.V., Silvanerweg 8, 78464 Konstanz

Fon: 07531-95270

Fax: 0753195271

eMail: gs@dgta.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kongress Fachkonferenz Bildung
Nummer 2020
Freie Plätze 83
Datum 28.02.2020 – 29.02.2020
Preis € 70.00 – 145.00
Ort
Kontakt Deutsche Gesellschaft für Transaktionsanalyse e.V.
Silvanerweg 8
78464 Konstanz
Tel. 07531 95270
www.dgta.de
Anmeldeschluss 14.02.2020 23:55
Status Für Anmeldungen geöffnet
Nr. Datum Zeit Leiter Ort Beschreibung
1 28.02.2020 14:00 – 15:00 Mitgliederversammlung Fachgruppe Bildung
2 28.02.2020 15:00 – 15:30 Anne Huschens Begrüßung und Eröffnung
3 28.02.2020 15:30 – 17:30 Impulsvortrag "Residenz und Dialog in der Bildungsarbeit"
4 28.02.2020 17:30 – 18:30 Abendessen
5 28.02.2020 18:45 – 20:45 Workshops Teil !
6 28.02.2020 21:00 – 23:00 Abendprogramm in Esslingen
7 29.02.2020 07:30 – 08:45 Frühstück
8 29.02.2020 09:00 – 10:00 SingMIt
9 29.02.2020 10:15 – 12:15 Workshops Teil II
10 29.02.2020 13:15 – 15:15 Workshops Teil III
11 29.02.2020 15:30 – 16:00 Abschluss und Abschied