Traumapädagogik in der Jugendhilfe

In der Jugendhilfe werden Kinder und Jugendliche betreut, die zusätzlich zu Bindungsabbrüchen häufig traumatische Erlebnisse verarbeiten müssen. Eine verletzte Kinderseele sucht Zuwendung, Schutz und Geborgenheit, auf der anderen Seite herrschen jedoch auch Bindungsmisstrauen, Widerstand, Provokation oder Erstarrung, Angst vor Nähe. Wie geht man mit diesem Wechselbad der Gefühle um? Wie kann ein notwendiger Bindungsaufbau gelingen?
Die Orientierung an der Bindungstheorie gibt hier klare Richtlinien. Denn die gute Nachricht lautet: Es besteht lebenslang die Option auf Nachreifung. In dieser Fortbildung lernen Sie die aktuellen Erkenntnisse der Bindungstheorie kennen und auf dieser Grundlage hilfreiche Haltungen und Methoden im Umgang mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen.

 

LERNZIELE

  • Die Teilnehmer*innen verfügen über Methoden, Kindern eine tragende Bindung zu ermöglichen
  • Die Teilnehmer*innen entwickeln einen Blick für traumatische Erfahrungen, Symptome, Folgen und mögliche Schutzfaktoren
  • Die Teilnehmer*innen sind befähigt, mit vorhersehbaren Krisen, Konflikten und Verhaltensauffälligkeiten umzugehen

 

REFERENTIN
Christine Nößner Diplom-Psychologin, Psychologische Psychotherapeutin, Familientherapeutin, Systemische Therapeutin, Gesprächspsychotherapeutin (GWG), Verhaltenstherapeutin (DGVT),
Supervisorin, Deeskalationstrainerin nach ProDeMa, ADS-Eltern-Coach, SAFE-Mentorin, Diagnostik und Therapie im SPZ

Christine Nößner

 

 

Kurs Traumapädagogik in der Jugendhilfe
Dauer 2 Tag(e) - 2 Lektionen
Datum 22.10.2020 – 23.10.2020
Zeit 09:00 – 17:00
Ort Dietrich-Brüggemann-Zentrum
Schillerstraße 26
63456 Hanau
Preis € 330,00
Freie Plätze 16