Für immer unsicher gebunden? Veränderung ist möglich!

Bindungstheorie und systemische Therapie haben sich in etwa zur gleichen Zeit entwickelt und differenziert. John Bowlby, Gründervater der Bindungstheorie und primär beheimatet in der Jugendhilfe, verband als interdisziplinär denkender Forscher seinen originär psychoanalytischen Ansatz und die empirische Perspektive der Verhaltensforscher mit systemischen Denkfiguren. Die Bedeutung von Kontexten ist in beiden Verfahren grundlegend, und beide können von den Erkenntnissen und Methoden der anderen wesentlich profitieren.

Die Verbindung von theoretischer Grundlegung und methodisch-praktischer Anwendung von Bindungswissen und Mentalisieren in der systemischen Arbeit ist anregend und nutzbringend für jegliche pädagogische und therapeutische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen und ihren Bezugssystemen.

Nach ausführlicher theoretischer Einführung und übungsbasierten methodischen Anregungen werden mittels konkreter Fälle verschiedene Aspekte systemisch- bindungsorientierter Arbeit exemplarisch verdeutlicht.

Die Teilnehmer*innen sind eingeladen, Fallvignetten einzubringen.

LERNZIELE

  • Akzeptanz der Angst
  • Eingrenzung der Angst
  • Übungen zum Erkennen von tatsächlicher Gefahr
  • Angst in der kindlichen und jugendlichen Entwicklung

REFERENT

Prof. Dr. med. Alexander Trost

Facharzt für Psychosomatische Medizin sowie für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, systemischer Familientherapeut (DGSF-Lehrtherapeut und Supervisor), TZI-Lehrbeauftragter (RCI) und NLP-Master-Practitioner, Dozent und Autor

 

Kurs Für immer unsicher gebunden? Veränderung ist möglich!
Dauer 2 Tag(e) - 1 Lektion
Datum 23.09.2021 – 24.09.2021
Zeit 09:00 – 17:00
Ort Dietrich-Brüggemann-Zentrum
Schillerstraße 26
63456 Hanau
Preis € 350,00
Freie Plätze 11