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219-2020 Mietzinsgestaltung 24.11.2020 – 24.11.2020 Volkshaus Zürich 540.00 CHF Jetzt anmelden

Mietzinsgestaltung

Zusammenspiel der relativen und absoluten Methode

Ziel des Kurses ist die sattelfeste Abgrenzung von relativer und absoluter Methode und deren korrekte Anwendung bei Mietzinsgestaltung, Vorbehalten sowie Einreden gegen Mietzinsveränderungen. Aufgezeigt werden die häufigsten Fehler bei Mietzinserhöhungen und Vorbehalten.

VertragspartnerInnen sind bei der Gestaltung der Mieten nicht frei. Nach Vertragsabschluss sind Änderungen nur möglich, wenn sich rechtlich anerkannte Berechnungsfaktoren verändert haben. Bei einer Veränderung des Mietzinses im laufenden Mietverhältnis sind komplizierte Formalitäten einzuhalten. Dabei gilt es u.a. die korrekte Berechnungsbasis zu ermitteln und zu klären, auf welchen Termin eine Mietzinserhöhung oder -senkung in Kraft treten kann. Sind sich Mieter- und Vermieterschaft über eine Mietzinsveränderung nicht einig, kommt es zu einem Verfahren, in dessen Verlauf die verschiedenen Berechnungsmethoden im richtigen Zeitpunkt geltend zu machen sind. Die einen sind Gestaltungsinstrumente, die andern Verteidigungsmittel. Die Teilnehmenden lernen anhand von Praxisbeispielen, das komplexe Zusammenspiel von materiellen Mietzinsberechnungsfaktoren und Formalitäten des Vorgehens richtig zu handhaben.

Kursbeschrieb:

Der Kurs erläutert die «Mechanik» des Preisschutzes im Mietrecht und bearbeitet die aktuelle bundesgerichtliche Rechtsprechung. Die Teilnehmenden lernen anhand von Praxisbeispielen die Mietzinsveränderungsgründe und -methoden sowie das formelle Mietzinsanfechtungsverfahren kennen. Die "absolute Methode" wird ausführlich im Kurs "Brutto-/Nettorendite, Orts- und Quartierüblichkeit" behandelt.

Schwerpunkte:

detailliertes Inhaltsverzeichnis

  • System des Preisschutzes
  • Die Missbrauchsgrenze
  • Zulässige Mietzinsentwicklung (absolute/relative Methode)
  • Verbindliche Kostenbasis
  • Einreden gegen die relative Methode
  • Formvorschriften und Vorbehaltspflicht
  • Anfechtungsverfahren

Teilnehmerkreis:

Der Kurs richtet sich an Praktikerinnen und Praktiker mit Vorkenntnissen in Liegenschaftenverwaltungen, Beratungsstellen, Schlichtungsbehörden, Gerichten und Anwaltskanzleien. Die maximale TeilnehmerInnenzahl ist begrenzt, um die aktive Mitarbeit der Teilnehmenden und die Behandlung von Praxisbeispielen zu ermöglichen.