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Forumtheater - Die Mutprobe

 

Eine Veranstaltung des SGS Telfs und Umgebung in Kooperation mit der Marktgemeinde Telfs

Die Mutprobe


Was, wenn wir es mit der Angst zu tun bekommen?

 

Ein Theaterstück das die Gruppe um Armin Staffler gemeinsam erarbeitet hat und nun dem Publikum in bester Forumtheater-Manier zur Verfügung stellt:

 

zum Mitfühlen und Weiterdenken, zum Hinterfragen und Experimentieren.

 

Im Zentrum des Stücks steht die an Krebs erkrankte Maria (Petra Unterberger), die beschließt, den Kampf gegen den Tumor aufzugeben. Im Zuge dieser Entscheidung werden sie und ihr Umfeld mit einer Vielfalt an Ängsten konfrontiert. Für Mitgefühl scheint kein Raum zu sein: Marias beste Freundin Bernie (Irina Kapavik) sieht ihren Lebenstraum zerbrechen, ihr Sohn Paul (Manuel Wenda) ist in alten Kränkungen gefangen. Selbst der Sozialarbeiter Toni (Ossi Hundegger) widmet sich mehr der Dokumentation des Gesprächs als der Frau, die bei ihm Rat sucht. Lauter Egoisten?

Das Forumtheater „Die Mutprobe“ stellt die Frage, wie wir einander und unseren Ängsten lebensbejahender begegnen können – und bietet Gelegenheit zum Ausprobieren.

Nachdem das Stück einmal durchgespielt wurde, beginnt es von Neuem, diesmal allerdings mit Unterbrechungen. Jede Person im Publikum kann jederzeit eingreifen, sich für einen Moment in eine der Rollen begeben und damit neue Prozesse in Gang setzen. Die Schauspieler*innen reagieren flexibel, feinfühlig und mutig auf die Richtungsänderung. Veränderung wird möglich, etwa wenn eine Person der anderen plötzlich zuhört, ohne gleich wieder über sich selbst zu reden. „Es geht im Forumtheater nicht nur um die individuellen Geschichten der Figuren“, sagt Projektleiter Armin Staffler, „sondern um uns Menschen als soziale Wesen, die gemeinsam die Gesellschaft bilden und diese auch gestalten können.“

 

Was versteht man unter Forumtheater?
Forumtheater ist eine in theatrale Form gegossenen Frage. Wie sollte die im Stück gezeigte Realität verändert werden, um ein friedlicheres/respektvolleres/heilsameres – und im Falle von „Die Mutprobe“ lebensbejahenderes – Zusammenleben zu ermöglichen? Das Theater bietet dabei die Möglichkeit, genau hinzuschauen und hinzuspüren, um anschließend einen lebendigen Dialog zu führen, der das Geschehen und das Gesehene von mehreren Blickwinkeln her beleuchtet. Veränderungen werden dabei auf der Bühne sicht- und erlebbar. Forumtheater geht als Methode auf den Brasilianer Augusto Boal (1931–2009) zurück und wird von Armin Staffler im Sinne des Theaters zum Leben nach David Diamond praktiziert.

 

Eintritt frei (freiwillige Spenden)

 

Mitwirkende
Sandra Aufhammer (Cafébetreiberin Giulia), Ossi Hundegger (Sozialarbeiter Toni), Irina Kapavik (Marias Freundin Bernie), Michael Heiss (Pauls Vater Leonhard), Petra Unterberger (Maria), Teresa Waas (Pauls Lebensgefährtin Sarah), Manuel Wenda (Marias Sohn Paul)
Moderation (sog. „Joker“ im Forumtheater): Mag. Armin Staffler, Theaterpädagoge und Politologe

 

Projektleitung, Workshopleitung und Regie
Mag. Armin Staffler, Theaterpädagoge und Politologe


Projektbegleitung:
Dipl.PAss.in Petra Unterberger: Lebens- und Sozialberaterin, Erwachsenenbildnerin
Sonja Prieth MA, Akad. Supervisorin/Coach, Mediatorin, Dipl. Sozialarbeiterin, freie Publizistin und Wissenschaftlerin


Ein Projekt von
spectACT – Verein für politisches und soziales Theater gemeinsam mit dem Dekanat Wilten Land und der kfb – Katholische Frauenbewegung Tirol und Österreich

 

Gefördert von
Land Tirol, Stadt Innsbruck, Österreichische Gesellschaft für Politische Bildung, kulturimpuls tirol, ÖGB Landesorganisation Tirol, Arbeiterkammer Tirol

Veranstaltung Die Mutprobe
Startdatum 28.11.2020
Startzeit 19:30
Preis € 0.00
Ort Großer Rathaussaal Telfs
Eduard-Wallnöfer-Platz 5
6410 Telfs
Anmeldeschluss 28.11.2020 12:00
Freie Plätze
50
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